Piloten
helfen Piloten

AntiSkid

Druck rausnehmen, bevor die Räder blockieren

Jeder Pilot kennt das: Manchmal sind 2km nasser Beton ziemlich kurz. Im Auto hilft ABS beim Bremsen, im Flieger A/S. Und wer hilft den Piloten selber, wenn das berühmte Päckchen auf dem Rücken zu schwer wird um die roten Linien des Lizenzrechts einzuhalten? Wer nimmt hier den Druck raus?

 

Wir haben uns das Motto ›Piloten helfen Piloten‹ auf die Fahne geschrieben. Als Peer Support Group beraten und unterstützen wir Kolleginnen und Kollegen, die sich Sorgen um die psychische Beeinträchtigung ihrer Gesundheit und Flugtauglichkeit machen. Oft machen sich auch nicht die Betroffenen selber, sondern deren Angehörige oder Vertraute Sorgen und suchen kompetente Ansprechpartner.

 

Zusammen mit spezialisierten Therapeuten, Ärzten und Kliniken beraten und unterstützen wir Hilfesuchende. 24/7 und gern auch anonym.

Wir vermitteln schnell, unbürokratisch und vertraulich genau dasjenige Maß an professioneller Hilfe, das im Einzelfall gebraucht wird.

 

Unsere Ziele sind:

 

  • die Gesundheit des Kollegen zu erhalten
  • die Flugtauglichkeit und damit den Arbeitsplatz zu erhalten
  • gemeinsam Lösungen für Probleme des fliegerischen und privaten Alltags zu finden
  • Und bei alledem: höchstmögliche Vertraulichkeit zu wahren

Um den Lesefluss nicht zu beeinträchtigen, wird hier und im folgenden Text zwar nur die männliche Form genannt, stets aber die weibliche Form gleichermaßen mitgemeint.

Wem können wir helfen?

Psychische Belastungen - dazu zählen auch Suchtprobleme - bringen oft Probleme im privaten und dienstlichen Bereich mit sich. Wenn dazu noch die alltäglichen Schwierigkeiten des Flugdienstes kommen, kann die persönliche Belastungsgrenze schnell erreicht werden. Hier kann das Netzwerk AntiSkid die betroffenen Kollegen entlasten und auf Wunsch auch deren Familie oder Freunde beraten.

Wozu AntiSkid?

Die ›roten Linien‹ des Lizenzrechts sind ganz klar benannt und von jedem von uns eigenverantwortlich einzuhalten - ansonsten erlischt unsere Flugtauglichkeit. Und zwar ganz unabhängig davon, ob der Fliegerarzt schon was weiß, oder nicht. Der Gesetzgeber sieht dann eine mehrjährige Fluguntauglichkeit und detaillierter Behandlungspfade zur Wiedererlangung des ›Lappens‹ vor - und entzieht den Betroffenen damit jahrelang die Existenzgrundlage.

 

Alternativ bietet die Teilnahme an einem AntiSkid-Programm die Möglichkeit, den Flugdienst schnell und legal wieder aufzunehmen. Wir tricksen nicht, wir zaubern nicht - unser Behandlungsangebot erfüllt sämtliche behördlichen Anforderungen, die zur Wiedererlangung der Tauglichkeit gestellt werden. Wir arbeiten einfach seit 30 Jahren mit den beteiligten Stellen vertrauensvoll zusammen und können so die berühmten ›kurzen Dienstwege‹ nutzen, um elegante Lösungen für eigentlich alltägliche Probleme zu liefern.

Alltäglich? Ja, denn in Deutschland sind (Stand 2017) jedes Jahr etwa 27,8% der erwachsenen Bevölkerung von psychischen Erkrankungen betroffen.  Und so schön das Leben über den Wolken auch ist - Teil der erwachsenen Bevölkerung sind wir Flieger ja wohl auch.


Gegenseitiges Vertrauen, Professionalität und kollegialer Umgang sind die Basis des AntiSkid-Systems. So begleiten wir betroffene Kollegen durch eine schwierige Zeit und unterstützen sie auf ihrem Weg. Wie im Flieger gilt - you have control. AntiSkid ersetzt nicht die Entscheidung des Piloten, zu bremsen. AntiSkid kann helfen, dass 2km nasser Beton doch noch ausreichen.

 

Auf unserer Homepage haben wir weitere Informationen zusammengestellt rund um die Themen Lizenz, Psyche, Beratung. Die wichtigste Info steht oben - unsere Telefonnummer. Im Zweifel: Einfach mal anrufen und drüber reden.